Motivationsabzeichen FA10

Nach der erfolgreich absolvierten Kurswoche für das Motivationsabzeichen FA10 im vergangenen August durften nun auch Elisabeth und Marit Nell verdientermaßen ihre Urkunden und Abzeichen entgegennehmen. Staunend verfolgten die vor Ort anwesenden Fahrschüler vom diesjährigen Fahrlehrgang, was die beiden Mädels alles wussten und wie selbstverständlich sie mit Geschirr, Kutsche und den Ponys umgingen - und dann auch gleich Zweispännig ihre Runden auf dem Fahrplatz fuhren. Da sind einige von den Erwachsenen momentan immer noch sehr beschäftigt mit den ganzen Geschirrteilen und vor allem dem Leinenspruch, bevor es dann hoch auf den Kutschbock geht. Doch mittlerweile sind auch sie unterwegs anzutreffen mit dem Gespann, denn die Theorieeinheiten wollen ja auch in die Fahrpraxis umgesetzt werden.

 

Krämer Hockenheim Verladetraining März 2017

Die Jugend besuchte eine Vorstellung beim Krämer in Hockenheim, Verladentraining mit Bernd Hackel.

 

Apfelpressen Oktober 2016

Fahrlehrer Andreas Müller lud die Jugend wieder ins Maisenbachtal ein, hier wurde Apfelsaft gemacht im Akkord. Erst ging es zum einsammeln von Äpfeln und Birnen, dann an die Presse bis Nachts wurde dann der letzte Saft abgefüllt. Sage und schreibe 270 L.

 

Kleines Fahrabzeichen August 2016

Acht Kinder und Jugendliche erlebten mit unserer Jugendtrainerin Brigitte Günther und ihrem Haflingerwallach Nevada vom 8. bis zum 14. August einen spannenden Fahrkurs mit abschließender Prüfung zum Kleinen Fahrabzeichen.
Die ersten beiden Kurstage standen ganz im Zeichen der Theorie, wobei die Kinder am ersten Tag viel über artgerechte Haltung, Pflege und Fütterung, Fellfarben, Rassen und Körperbau erfuhren. Der zweite Tag war der Fahrtheorie gewidmet und die Kinder durften sich am Fahrlehrgerät und am Holzpferd üben. Am dritten Tag kamen die Pferde ins Spiel. Es durfte geputzt, Hufe gekratzt und geführt werden – doch nicht einfach nur auf und ab: Brigitte hatte sich für die Kinder ein besonderes Erlebnis ausgedacht: sie durften Pferd und Pony durch einen Hindernisparcour steuern. Am Donnerstag dann, gut präpariert und von allen leidenschaftlich erwartet, das erste Fahrtraining: dank des gut ausgebildeten, freundlichen Neva konnten alle Kinder nicht nur im Schritt, sondern sogar im Trab weitgehend selbständig fahren. Ein großer Dank an Brigitte, die nicht nur ihr umfängliches Know-How, sondern auch ihr Gespann zur Verfügung stellte, was eine solche Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht. Am Freitag war dann abschließendes Fahrtraining – sogar mit Kegeln, wobei die Kinder und Jugendlichen schon erstaunliches Gefühl an den Leinen bewiesen. Am Samstag, beim Putzen für den großen Prüfungstag, wurde nochmals die Theorie wiederholt und die Kinder und Jugendlichen konnten Unsicherheiten an den Leinen ein letztes Mal mit Hilfe des Fahrlehrgeräts ausmerzen.
Nach dieser fundierten Ausbildung ging es am Sonntag dann in die Prüfung. Prüfer Andreas Müller nahm den Kindern gleich zu Anfang die Scheu, indem er sie wissen ließ, dass er ihr Wissen zu prüfen beabsichtige, nicht ihr Nichtwissen. Neben Theorie, praktischer Pferdepflege und Führen standen das Auf- und Abschirren und natürlich das Fahren auf dem Prüfungsprogramm. Nach drei anstrengenden Stunden stand dann das Ergebnis fest: alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen hatten bestanden und konnten neben Anstecknadel und Urkunde der FN noch weitere kleine Preise des Vereins entgegennehmen.
Dank der Nachwuchsförderung des Landesverbandes und eigener finanzieller Zuschüsse zahlten die Kinder – auch Nichtmitglieder - lediglich 30 EUR einschließlich Prüfungsgebühr. Die Kutschenfreunde freuen sich über interessierte junger Fahrer, die unseren wunderschönen, traditionsreichen Sport weitertragen möchten! K. Nell

 

Spende Marathonkutsche der Badischen Beamtenbank 2014

Die Vereinsjugend bedankt sich bei der Badischen Beamtenbank!

Aus den Mitteln des Gewinnsparverein Südwest e.V. finanzierte die Badische Beamtenbank die Anschaffung einer Marathonkutsche, die sowohl für Trainingszwecke wie insbesondere auch Turnierwettbewerbe im Einsatz stehen wird.

Anlässlich der Siegerehrung der Vereinsjugendmeisterschaft 2014 durften die Nachwuchsfahrerinnen- und Fahrer den Scheck über 1.100 Euro entgegennehmen, überreicht von Frau Listl, Filialdirektorin der BB Bank in Ettlingen.

 

Die Kutschenfreunde Ettlingen freuen sich sehr über diese großzügige Zuwendung und möchten sich herzlich bei der BB Bank bedanken. Jugendmeisterin Friederike Janssen kutschierte die Schecküberbringerin denn auch gleich mit der gesponserten Kutsche auf dem Fahrplatz.

 

 

Osterhasenwochenende Jugend 2014

 

 

Ehrensache 2014

 

Die Jugendarbeit bewirbt sich um Ehrenamtspreis 2014 bei den Stadtwerken Ettlingen

 


Wochendende im Maisenbachtal

"Und wenn Ihr die Prüfung zum Kleinen Hufeisen - Fahren gut abschließt, dann laden ich Euch zu mir auf den Hof ein und wir machen uns ein prima Wochenende." So oder so ähnlich hatte unser Fahrlehrer zur Motivation unserer 12 Hufeisen-Absolventen im Rahmen der Prüfungsvorbereitung beigetragen. Und das mit Erfolg. In den vergangenen zwei Jahren konnten wir 12 neue Fahranwärter in unserer Vereinsjugend begrüßen und für die ging es nun im Oktober endlich ab auf den Maisenbachtalhof von Andreas Müller, der mit der Jugendwartin Magdalena Gleich und Vereinsjugendmutter Christine Rauenbühler und noch anderen helfenden Händen den Jugendlichen ein - wahrscheinlich - unvergessliches Jugendwochenende vom 28. bis 30. Oktober bescherte.

Nachdem die ganze Horde bei Andreas eingefallen war, war es vorbei mit der beschaulichen Ruhe im Maisenbachtal: Da wurden Zelte aufgebaut, Feuerholz gesammelt, gekocht, Pferde versorgt und - ganz wichtig - gesägt und gehämmert.
Wer selber Apfelsaft herstellen möchte, der benötigt zunächst einmal Äpfel und um Äpfel zu sammeln, benötigt man ein geeignetes Utensil, in diesem Fall ein altes Pferdefuhrwerk. Das hatte nun aber einen fatalen Fehler: "Wenn der Topf aber nun ein Loch hat", in diesem Fall eher "wenn der Leiterwagen nun aber keine Seitenwände hat...", na dann müssen sie halt erst noch zugesägt und angeschraubt werden. Und zwar mit vereinten Kräften, erst dann konnte es mit den beiden Fjordpferdstuten O-Ninja und Kehla davor und einer ganzen Schar Kinder hintendrein auf die nächste Apfelbaumwiese gehen und da wurde gesammelt - und gesammelt - und gesammelt. Und dann wurde gepresst, bis über 100 l Apfelsaft zusammenkamen, der natürlich auch gleich an diesem Wochenende zum Großteil getrunken wurde.
Nun war die Mannschaft schon ordentlich müde, doch am letzten Tag, da mussten sie nochmals alles geben: Reiterspiele standen auf dem Plan und zwar solche, an denen sich sowohl die Routiniers wie auch die totalen Reitanfänger gemeinsam beteiligen konnten: da musste Wäsche aufgehängt werden, gegenseitig Rücksicht genommen und Hand-in-Hand gearbeitet werden. Und da die ganze Truppe über alle drei Tage super mitgemacht hat, egal ob es um die Mithilfe auf dem Hof oder in der Küche ging, bekamen sie noch ein Schmankerl an diesem Sonntagnachmittag: Bogenschießen, natürlich unter fachmännischer Anleitung und Aufsicht!
Nur das Hof-Quiz, das bekamen sie einfach nicht mehr fertig, dafür hatte das Wochenende einfach zu wenige Stunden.
Aber: nach dem Motto, was man angefangen hat, das macht man auch zu Ende, hoffen nun natürlich alle Vereinsjugendlichen, dass dieses Wochenende bei Andreas im Maisenbachtal eine Fortführung im nächsten Jahr findet ... auf eine vorsichtige Nachfrage seitens der Jugendwarte konnten wir ein schmunzelndes "hm, das könnte ich mir durchaus vorstellen" vernehmen, das wir definitiv als klares "Ja" interpretieren!

Resumee: Es war ein tolles Wochenende;- wer am Schluss müder war, die Jugend oder die Erwachsenen, keine Ahnung. War aber auch egal, denn eines war und ist sicher: Spaß hatten alle!

Ein herzliches Dankeschön an Andreas Müller, Magdalena Gleich, Christine Rauenbühler und Martina Domig für ihr Engagement sowie allen Helfern rund ums Jugendwochenende!!!

 

 

Fahrertag 29. Mai 2011 mit Beteiligung der Vereinsjugend

 

Hui,- waren die aufgeregt: Katharina und Laura war die Anspannung deutlich anzumerken, die sie vor ihrem ersten Fahrwettbewerb hatten. Aber auch Christian und Svenja, die zwar altersmäßig knapp aus der Vereinsjugend draußen sind, aber immer wieder die Nachwuchsfahrer mit ihrem Wissen unterstützen, hatten etwas angespannte Gesichtszüge. Der Tag hatte mit einer gemütlichen ca. 12 km langen Ausfahrt begonnen. Dann am Nachmittag ging es mit dem Hindernisparcours weiter und als Novum auf unserem Fahrplatz: die Kutschenfreunde waren mit ihrem Fahrertag Mitorganisatoren bei der Hügelland Trophy, bei der z.B. Christian in der Wertung mitfährt.

 

Christian, Katharina, Laura und Svenja absolvierten den Parcours erfolgreich und hatten viel Spaß an den Aufgaben. Und die zwei Wettbewerbsneulinge Katharina und Laura, die haben jetzt Geschmack bekommen und fiebern bereits dem nächsten Wettbewerb entgegen. Den dürfen Sie spätestens im September beim großen Fahrerfest der Kutschenfreunde bestreiten, denn da wird samstags zum ersten Mal ein Fahrwettbewerb für die Vereinsjugend ausgetragen.



Kleines Hufeisen Fahren

Am vergangenen Sonntag, 22. Mai, war es soweit: Die Prüfung zum Motivationsabzeichen „Kleines Hufeisen – Fahren“ stand an.

In einer zweistündigen Prüfung zeigten Leonie, Nicolai und Sven, was sie alles seit Ostern gelernt hatten: Theoretische Kenntnisse in der Pferdekunde, aber auch in der Fahrlehre und Geschirrkunde standen auf dem Prüfungsbogen des Richters.
Darüber hinaus mussten die drei am Fahrlehrgerät zeigen, dass sie alle Griffe beherrschen, um ein Gespann ordnungsgemäß zu fahren. Und dann ging es direkt an’s Pferd: Aufschirren, Anspannen und ... los ging’s!

Unter den Augen der – mindestens genauso aufgeregten Eltern und Großeltern sowie Vereinskollegen – ging es auf den Fahrerplatz. Dort musste ein Kegelparcours mit 12 Hindernissen durchfahren werden bei dem Zielgenauigkeit und korrekte Leinenführung gefragt waren. Ein besonderer Ansporn war natürlich das Wissen darum, dass am Vortag „die Großen“ bei der Prüfung zum Deutschen Fahrabzeichen Kl. III den gleichen Parcours, allerdings unter strengeren Prüfrichtlinien, zu bewältigen hatten.
Wenn auch der eine oder andere Kegel touchiert wurde so zeigten Leonie, Nicolai und Sven eines ganz deutlich: Sie haben alle drei ein gutes Händchen für die Leinen, haben viel gelernt in der Zeit seit Ostern und sie haben einen riesigen Spaß da oben auf dem Kutschbock, - und so soll es ja auch sein!

Unter großem Applaus und Hochrufen durften die drei dann von ihrem Fahrlehrer ihre Urkunden und ihre Anstecknadel „Kleines Hufeisen – Fahren“ von der Landeskommission der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Empfang nehmen. Und auch vom letztjährigen Hufeisen-Lehrgang waren Absolventen extra dazugekommen, um die neuen Nachwuchsfahrer, die sie schon über den Lehrgang hinweg immer wieder begleitet hatten, zu beglückwünschen. Schließlich freuen sie sich alle schon jetzt darauf, gemeinsam am Fahrerfest am 3./4. September beim Schauprogramm mitzuwirken.

Die Jugendwartinnen sowie der Vorstand gratulieren im Namen des gesamten Vereins Leonie, Nicolai und Sven und wünschen auch weiterhin viel Spaß beim Gespannfahren und alle Tage eine gute Fahrt!

 

 


Sternfahrt nach Durmersheim

 

Im April fand die traditionelle Sternfahrt nach Durmersheim statt. Da zeitgleich die Schulung zum DFA Klasse IV stattfand, war es natürlich klar, dass die Schulungsteilnehmer an der Sternfahrt teilnahmen. Mit dabei auch die jüngste Schulungsteilnehmerin Katharina, die allerdings - wie gewohnt - bei Gerhard Siegel auf dessen Pony-Dreiergespann fuhr. Ebenso dabei, allerdings nicht von Ettlingen startend sondern direkt aus der Nachbarschaft zu Durmersheim, nämlich aus Neumalsch, kam Laura mit dem Schimmelgespann von Gustav Schäfer. Und ... ganz klar: auch ein Großteil der restlichen Vereinsjugend und zwar Johanna, Nicolai, Noah und Annalouisa waren mit von der Partie und fuhr auf den verschiedenen Gespannen bei Martin Breunig und Horst Dittrich mit. Am Platz in Durmersheim selber stieß dann noch Julia dazu. Für die damals noch Dreijährige wäre der lange Anfahrtsweg von Ettlingen mit ca. 2,5 Stunden einfach zu lang geworden und so wurde sie mit ein paar mehr PS unter der Motorhaube von Papa Wolfgang direkt zum Stelldichein und zur Pferdesegnung nach Durmersheim gebracht. Die Bilder zeigen Katharina mit Gerhard Siegel und den drei Ponys Naomi, Maxim und Beauty bei der Pferdesegnung sowie Johanna und Katharina beim "chillen". S. Matzka

 

 

Fahrerfest 2010

 

Das Fahrerfest der Kutschenfreunde ist der Höhepunkt in unserem Vereinsjahr. Ganz klar, hier wollen sich natürlich auch die Kinder und Jugendliche des Vereins beteiligen. Bereits im Jahr 2009 konnten wir mit einer Steckenpferdquadrille und einem Theaterstück das Publikum begeistern. Im Jahr 2010 konnten wir nun nicht nur mit selbstgebastelten Steckenpferden, sondern mit fachlichem und praktischem Wissen und Können glänzen.

Nachdem sechs unserer Vereinsjugendlichen im Frühjahr 2010 erfolgreich die erste Hürde für junge Nachwuchsfahrer genommen hatten und an Ostern „Das kleine Hufeisen – Fahren“ absolvierten gab es zum Fest natürlich nur ein Thema: Wir zeigen, was wir gelernt haben.

Glücklicherweise gab das Thema „Das kleine Hufeisen – Fahren“ genug Stoff sowohl für ein Theaterstück, an dem sich alle Vereinsjugendliche mit Begeisterung beteiligen konnten, wie auch für zwei praktische Kostproben.

Und so kam es, dass die Vereinsjugend diesmal so engagiert beim Fest mitmachte, dass so manch einer von uns kaum etwas vom restlichen Programm mitbekam und das gleich an beiden Tagen.

Gleich am Samstag, den 4. September 2010, starteten wir durch: Zunächst durften Johanna, Katharina, Laura und Svenja mit einer außergewöhnlich gefahrenen Quadrille beigeistern. Was war so außergewöhnlich? – Die Anspannungen verblüfften das Publikum, denn die vier jungen Nachwuchsfahrerinnen startet wie folgt: Johanna Breunig – einspännig, Laura Rothweiler – zweispännig, Katharina Matzka – dreispännig und Svenja Müller sogar vierspännig. Nach nur zwei vorangegangenen Probeabenden gelang die Premiere am Samstag perfekt. Nicht gezählt haben wir die vielen Stunden, die jeder für sich am Wohnort vorab geprobt hat!

Sonntags setzten die vier Damen mit ihren Gespannen noch eins drauf und perfektionierten die Quadrille, so dass nicht nur die Gespannfahrerinnen und –beifahrer um die Wette strahlten, sondern auch ein begeistertes Publikum im Takt der Musik mitklatschte.

Kaum rausgefahren aus dem Fahrerplatz, sprangen Johanna, Katharina und Laura auch schon vom Kutschbock und rannten zur anderen Stirnseite des Platzes. Denn dort warteten schon alle anderen aktiven Vereinsjugendlichen. Und gleich ging es weiter mit einem Theaterstück, in dem es um das Kleine Hufeisen ging, das jeder haben wollte, aber nur die bekamen, die dafür einen Fahrkurs absolvierten. Und was man da so alles lernen musste, das zeigten Eric Schneider, Noah Breunig, Sophia Rübel, Annalouisa Schneider, Nicolai Buchscheidt, Johanna Breunig, Maximilian Buchscheidt, Katharina Matzka und Laura Rothweiler ausdrucksstark und überzeugend mit vielen Ideen und teilweise ganzem körperlichen Einsatz.

Doch das war noch nicht alles, was die Vereinsjugend des Fahrvereins bei diesem Fest auf die Beine stellte. Auch die jüngsten Nachwuchsfahrer Sophia Rübel, Noah Breunig und Annalouisa Schneider durften natürlich noch das Gelernte mit dem Gespann darbieten. Und zwar in Form eines Hindernisfahrens, bei dem Schlangenlinien, Zirkel und weitere Bahnfiguren um Hütchen herum exakt gefahren werden mussten; natürlich auch diesmal mit fetziger Musik. Auch diese drei erhielten einen donnernden Applaus vom Publikum.

Vergessen dürfen wir auch nicht Christian Bayerhof, der beim Programmpunkt „Verschiedene Anspannungen“ mit seiner Stute Lady mitwirkte und auch sonst immer helfend zur Hand ging, wo es nötig war. Oder Max Heinen, der übers ganze Fest immer helfend zur Hand ging, wenn es ans Anspannen, Umspannen oder Abspannen ging. Und natürlich auch Svenja Müller, die neben der Vierspannigfahren insbesondere auch bei den Proben den jüngeren Vereinskameraden immer zur Seite stand und mitanpackte wo immer es klemmte.

Dies alles war nur möglich durch ein super Zusammenspiel und ganz viele helfende Hände. Alle zu nennen, da würde der Artikel noch ewig lang. Aber ganz besonders bedanken möchten wir uns seitens der Jugendabteilung bei den Gespannfahrern Gustav Schäfer, Gerhard Siegel, Martina Domig und Andreas Müller, die unserem Nachwuchs ohne „wenn und aber“ sofort ihre Gespanne und ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben, ohne Murren Kutschen und Pferde vom Wohnort zum Fahrplatz hin und her gefahren haben, wann immer wir Proben angesetzt hatten, und die mit viel Geduld und Verständnis unsere Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg zum Nachwuchsfahrer immer wieder ermutigt und unterstützt haben.

Ein herzliches Dankeschön auch unserem Vorstand und allen Vereinsmitgliedern, die von Anfang an unsere Arbeit mit der Jugend befürwortet und unterstützt haben. Die auch bei den Proben immer Zeit hatten, uns zu helfen, ohne dass wir vorher darum bitten mussten und durch deren Anerkennung und Zuspruch unsere Kinder und Jugendlichen viel Selbstbewusstsein aufbauen konnten.

 

 

Prüfung "Kleines Hufeisen Fahren" 2010

 

Bestanden!!!

Große Freude, Begeisterung und auch Erleichterung ist nicht nur den 6 Nachwuchsfahrern im Alter von 7 bis 12 Jahren des Fahrvereins Kutschenfreunde Ettlingen e.V. ins Gesicht geschrieben. Auch Fahrlehrer FN und Prüfer Andreas Müller sowie die Eltern, Großeltern, Freunde und Vereinsmitglieder, die zur Prüfung für das „Kleine Hufeisen – Fahren“ am Samstag, den 17. April, auf den Fahrerplatz der Kutschenfreunde gekommen sind, atmen nach dreistündiger Prüfung sichtbar erleichtert auf.

Um die Schulzeit nicht allzu sehr zu tangieren, hatten Jugendwartinnen und Fahrlehrer beschlossen, den Lehrgang in den Osterferien durchzuführen und so drückten die sechs Fahranwärter seit dem 1. April (und das war kein Aprilscherz!) täglich für 2-3 Stunden die „Schulbank“, die sich allerdings recht abwechslungsreich gestaltete: Mal wurde intensiv Theorie wie Tierschutzgesetz, ethische Grundsätze, Verhaltensregeln und die Achenbach’sche Fahrlehre gebüffelt, mal am Fahrlehrgerät die Leinenhaltung in der Gebrauchshaltung, Arbeitshaltung, Dressurhaltung, bei Wendungen, Leinenverlängern und Leinenverkürzen geübt. Geschirrkunde und Pferdekunde konnten kindgerecht direkt am Objekt studiert werden und dann endlich erlaubte der Fahrlehrer Andreas Müller den Fahranwärtern den großen Schritt hinauf auf den Kutschbock. Das war dann doch ziemlich aufregend! Alle Lehrgangsteilnehmer hatten gute Erfahrungen, was die Pferdepflege und auch teilweise, was das Reiten anbelangt, - aber jetzt hier auf der Kutsche ... das Pferd war plötzlich so weit weg, die Leinen so lang und schwer und die Gesichtsmuskeln und die Körperhaltung der Fahranwärter wurden immer angespannter.

Dank Trainer Andreas Müller, der alle Situationen bestens im Griff und immer ein lobendes und aufmunterndes Wort auf der Zunge hatte, lösten sich dann aber Sorgen und Anspannungen des ersten Tages sehr schnell bei allen Teilnehmern. Und so konnte man bereits am letzten Wochenende der Osterferien sechs Nachwuchsfahrer mit Spaß und um die rot-weiß-gestreiften Kegel Slalom, Zirkel, durch die Länge der Bahn, durch die ganze Bahn, Schlangenlinien und durch angedeutete Tore fahren sehen und das im flotten Trab.

Und jetzt? – Nun haben sie das „Kleine Hufeisen – Fahren“. Eine Urkunde und ein Abzeichen des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine bestätigen, dass die sechs ein Gespann führen können und dürfen; natürlich immer im Beisein eines kundigen und geprüften Beifahrers.
Keine Frage, das Gelernte muss gefestigt werden und hierfür müssen unsere Nachwuchskutscher natürlich regelmäßig die Leinen in die Hand nehmen. Im Verein stößt das auf Zustimmung, fast jeder Kutscher hat das immer wiederkehrende Problem: Wer fährt mit? Denn beim Fahren muss immer mindestens ein Beifahrer dabei sein, je nach Pferdeanzahl auch mehr.

Der Fahrverein Kutschenfreunde Ettlingen e.V. gratuliert seinen sechs neuen Nachwuchsfahrern und wünscht Johanna Breunig, Noah Breunig, Katharina Matzka, Laura Rothweiler, Sophia Rübel und Annalouisa Schneider immer gute Fahrt!

 

 

Jugendarbeit 2009 - Bericht im Amtsblatt

 

Artikel Amtsblatt KW 3/2010 – Jugendabteilung Fahrverein Kutschenfreunde Ettlingen e.V.

 

Bei der Jahreshauptversammlung des Fahrvereins am 15. Januar 2010 gab die Jugendwartin Sandra Matzka einen Bericht über die Jugendarbeit seit den letzten Vorstandswahlen im März 2009. Die Vereinsjugend fasst alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 Jahren zusammen, die durch ihre passive oder aktive Familienmitgliedschaft sowie ihre Einzelmitgliedschaft (ab 14 Jahren mit Einwilligung der Eltern möglich) dem Verein angehören. Zum 31.12.2009 waren dies 12 Vereinsjugendliche im Alter von 2 bis 17 Jahren.

Nach der Jugendversammlung im Mai 2009 fanden regelmäßige Treffen der Jugendabteilung statt, bei denen für das Fahrerfest im 2009 sowohl eine Steckenpferdquadrille wie auch eine Theateraufführung einstudiert wurden. Beide Aufführungen fanden großen Anklang, sowohl bei den Beteiligten wie auch bei den Zuschauern an beiden Festtagen.

Neben diesen Proben organisierte die Jugendabteilung einen Halbtagesausflug zu Beginn der Sommerferien mit anschließendem Grillen auf dem Vereinsplatz, bei dem sich auch viele Vereinsmitglieder am Abend beteiligten. Auch am Ende der Sommerferien fand ein Abschlusstreffen als Dankeschön für alle am Fest beteiligten Kinder und Jugendlichen statt. Hier wurden beim gemeinsamen Pizzaessen das erstellte Video und die Aufnahme vom Fest gemeinsam angesehen.

Zum Helferfest im November bastelten die Jugendwartinnen mit allen anwesenden Kindern und Jugendlichen Familienadventskalender und am 4. Advent besuchten viele der Vereinskinder gemeinsam eine Theateraufführung in der Ettlinger Stadthalle.

Auch das Jahr 2010 begann für die Vereinsjugend mit Kultur pur: sie schlossen sich dem CDU-Ortsverband Oberweier bei seinem Theaterbesuch der Zauberflöte am 16. Januar ins Badische Staatstheater an und konnten so auch vor der Vorstellung noch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein herzliches Dankeschön für das Angebot der Teilnahme an den Vorstand des CDU-Ortsverbandes Oberweier.

Ebenso dankte die Jugendabteilung dem Vorstand des CDU-Ortsverbandes Oberweier für die finanzielle Unterstützung, die sie vom Erlös des Ettlinger Pfennigbasars für die Jugendarbeit im vergangenen Jahr erhalten hat. Die Jugendabteilung wird dieses Geld für den in den Osterferien geplanten Kurs „Kleines Hufeisen – Fahren“ einsetzen. Dieser Lehrgang ermöglicht es den Vereinsjugendlichen ab 10 Jahren, erste Fahrpraxis und theoretisches Wissen, durch unseren Fahrlehrer Andreas Müller vermittelt, zu erlernen und in einer Prüfung vor externen Prüfern abzulegen. „Das kleine Hufeisen – Fahren“ ist somit ein wichtiger Grundstock für die Fahrerausbildung unserer Vereinsjugend.

Ihren Dank sprach die Jugendabteilung auch dem gesamten Vorstand des Fahrvereins sowie den Vereinsmitgliedern aus, die über das gesamte Jahr 2009 mit Wort und Tat die Arbeit der Jugendwartinnen unterstützt haben, u.a. in dem der Erlös aus dem Ponyreiten und Kutschfahren über die zwei Festtage der Jugendarbeit zugute kommt.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands, die der Ortsvorsteher Wolfgang Matzka nach Abschluss der Berichte vom 1. Vorstand, der Schriftführerin, der Jugendwartin, des Kassier sowie der Kassenprüferinnen der Versammlung empfahl, fanden die Vorstandwahlen unter Leitung von Ortsvorsteher Wolfgang Matzka statt. Hier wurden die Jugendwartinnen Sandra Matzka und Magdalena Gleich in ihrem Amt bestätigt.
Beide bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffen auf eine weiterhin konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Vorstand und Vereinsmitgliedern.

 

 

Ausflug der Vereinsjugend Juli 2009

 

Halbtagesausflug der Vereinsjugend am 31.7.2009 in den Horbachpark in Ettlingen mit anschließendem gemeinsamen Grillen auf dem Fahrerplatz.

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